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2004-07-01: für alle Unternehmen

Weniger Grunderwerbsteuer bei einem Immobilienkauf mit Umsatzsteuerausweis

¬ Durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 wurde die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempf√§ngers in ¬ß 13b UStG auf alle Ums√§tze ausgeweitet, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen. Da Ums√§tze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, nach ¬ß 4 Nr.9a UStG steuerfrei sind, kommt die Anwendung der Steuerschuldnerschaft des Leistungsempf√§ngers nur in Betracht, wenn ein wirksamer Verzicht auf die Steuerbefreiung vorliegt. Der Verzicht auf die Steuerbefreiung bei Lieferungen von Grundst√ľcken im Zwangsversteigerungsverfahren ist nur bis zur Aufforderung zur Abgabe von Geboten im Zwangsversteigerungstermin zul√§ssig. Bei anderen Ums√§tzen, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen, muss die Option zwingend im Notarvertrag erkl√§rt werden.
 
¬ Diese neue Regelung f√ľhrt zu einer Erm√§√üigung der Grunderwerbsteuer, da die Umsatzsteuer bisher in die Bemessungsgrundlage f√ľr die Grunderwerbsteuer einbezogen wurde. Ab 1.April 2004 ist nun aber der Grundst√ľcksk√§ufer Schuldner der Umsatzsteuer, so dass die Umsatzsteuer jetzt nicht mehr in die Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer eingeht. Der Grundst√ľcksk√§ufer spart dadurch ca. 14% Grunderwerbsteuer.
 

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