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2002-06-27: für alle Immobilien

Steuervorteile i.V.m. Photovoltaikanlagen

┬ Mit dem 100.000 D├Ąchersolarstromprogramm wird die Errichtung von Photovoltaikanlagen zinsg├╝nstig finanziert. Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Vereine, private Stiftungen, freiberuflich T├Ątige sowie mittelst├Ąndische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Gef├Ârdert wird die Errichtung und Erweiterung von Photovoltaikanlagen. Informationsmaterial und Antragsformulare erhalten Sie von der Kreditanstalt f├╝r Wiederaufbau, Palmengartenstr. 5-9, 60325 Frankfurt/Main.
 
Umsatzsteuer
 
┬ Umsatzsteuerrechtlich gilt der Betrieb einer Photovoltaikanlage als unternehmerische T├Ątigkeit, vorausgesetzt dass ├╝bersch├╝ssiger Strom erzeugt wird, der dauerhaft gegen Entgelt in das Netz eingespeist wird. Das ist beim Betrieb einer so genannten Zweikreisanlage, bei der der produzierte Strom vollst├Ąndig abgegeben wird, stets der Fall. Wenn dagegen nur gelegentlich Strom in das Netz abgegeben wird, ist der Anlagenbetreiber nach Auffassung der Finanzverwaltung nicht Unternehmer i.S.d. Umsatzsteuergesetzes.
 
┬ Betreiber einer Photovoltaikanlage, die regelm├Ą├čig Strom verkaufen, erhalten die Vorsteuern aus den Anschaffungskosten der Anlage erstattet. Kleinunternehmer mit einem Jahresumsatz unter 16.620 ÔéČ m├╝ssen zu diesem Zweck lediglich zur Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften optieren (BStBl 2001 I S.1012).
 
Einkommensteuer
 
┬ Einnahmen aus dem Betrieb einer Solarstromanlage auf einem Privathaus sind einkommensteuerpflichtig, wenn w├Ąhrend der Nutzungsdauer von 20 bis 25 Jahren insgesamt ein ├ťberschuss der Einnahmen ├╝ber die Ausgaben zu erwarten ist. Das ist bei Solarstromanlagen, die mit dem 100.000 D├Ącherprogramm finanziert werden und f├╝r die eine Einspeiseverg├╝tung i.H.v. 0,51 ÔéČ/kwh bezahlt wird, regelm├Ą├čig der Fall. In den ersten Jahren kann der Betreiber deshalb die Anlaufverluste mit seinen ├╝brigen Eink├╝nften verrechnen. Eine Steuerbelastung tritt dann erst in sp├Ąteren Jahren ein, wenn ├ťbersch├╝sse erwirtschaftet werden (OFD Berlin v. 15.Januar 2001 - St 116-G 1400-1/01 - in Betriebsberater 2001 S.1511).
 
┬ Bei der Gewinnermittlung wird die Nutzungsdauer der Photovoltaikanlage i.d.R. mit 20 Jahren angesetzt und es d├╝rfen degressive Abschreibungen nach ┬ž 7 Abs.2 EStG abgesetzt werden.

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